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Abb. 6: Schutzmarken und Monogramme der Mitglieder der Wiener Werkstätte aus dem Arbeitsprogramm, 1905

Diese für den Wiener Jugendstil ab 1901 so charakteristische quadratische Ornamentik konnte laut Elisabeth Schmuttermeier bei Hoffmann in jeder Materie als Verzierung aufscheinen.32 Sie macht darauf aufmerksam, daß auch die Signets einzelner Mitarbeiter der Wiener Werkstätte ebenso wie das Monogramm der Wiener Werkstätte einen quadratischen Grundriß aufweisen und die registrierte Schutzmarke, „die Rosenmarke“, hauptsächlich von Quadraten gebildet wurde.33 Das Entwerfer-Monogramm Hoffmanns im 1905 publizierten Arbeitsprogramm der Wiener Werkstätte (vgl. Abb. 6) besitzt nicht nur wie Hoffmanns Eigenblatt eine quadratische Grundstruktur, auch die Anordnung seiner Initialen H J ist eine ähnliche, was den Schluß erlaubt, daß das Exlibris aus der Entwerfermarke entwickelt wurde und ebenfalls nach 1903 entstanden ist.
32. Schmuttermeier: Die Wiener Werkstätte (s. o. Anm. 24), 192f.33. Vgl. Schmuttermeier: Die Wiener Werkstätte (s. o. Anm. 24) 192f